Im Zuge der Vorlesung „Genres/Perioden der amerikanischen Literatur: Narrative Didaktik und Digitales Geschichtenerzählen in der amerikanischen Kultur“ fand am 12. Oktober 2021 am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien der Universität Graz der Workshop „Introducing Digital Stories – Methods and Approaches“ statt. Andreas Schuch hat den Literaturstudierenden die Hintergründe von Digital Storytelling und die Grundschritte des Erstellens einer Digital Story nähergebracht. Besonders wurde betont, dass Digital Storytelling ein sehr breitgefächertes Forschungsfeld ist und nicht nur ausschließlich Studierende mit pädagogischem Hintergrund, sondern vor allem auch Studierende aus anderen Bereichen davon profitieren können. So wurde das Thema der zu erstellenden Digital Story mit Literatur kombiniert und die Studierenden mussten sich auf eine ausgewählte Narrative fokussieren, wie zum Beispiel auf einen Roman oder auf narrative Poesie. Die Themen der zu erstellenden Digital Stories waren Zugehörigkeit, Generationen und Freundschaft. Insgesamt wurden 9 Digital Stories erstellt, welche ein Monat später im Unterricht gemeinsam mit Roberta Maierhofer, Nicole Haring und Andreas Schuch diskutiert und interpretiert wurden. (Text von Eva Bauer)

Dieser Workshop ist Teil des Erasmus+ Projekts DigLit - Lit. Up Your Phone. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Webseite: https://diglit.narrativedidactics.org/

Anfragen zu Digital Narrative Workshops an Ihrer Inistution können Sie an richten. Workshops können in Präsenz oder virtuell abgehalten werden.

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Dieser Beitrag ist ein Cross-Post von https://diglit.narrativedidactics.org/index.php/news/item/2-reflecting-literature-through-creating-digital-narratives-in-diglit-workshop 

Am 15. November 2021 nahmen rund 25 Lehrpersonen an der Fortbildungsveranstaltung "Digitales Storytelling im Unterricht" statt.

Andreas Schuch hat in dieser Fortbildung die Methode des digitalen Storytellings vorgestellt und alle Lehrpersonen haben an der Erstellung einer ersten, eigenen digitalen Story gearbeitet. Digitales Storytelling ist eine flexible Methode, die persönliche Geschichten multimedial aufbereitet und zur Förderung sprachlicher, digitaler, interkultureller und zahlreicher weiterer Kompetenzen eingesetzt werden kann.

Anfragen zu Digital Storytelling Workshops an Ihrer Schule oder Hochschule können Sie an richten. Workshops können in Präsenz oder virtuell abgehalten werden.

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Auch dieses Semester findet wieder unsere DigLit-Diskussionsreihe statt. Der erste Vortrag wird von Fabiana Fazzi von der Ca'Foscari Universität Venedig am 17. November um 18.00 Uhr (online) auf Englisch gehalten. Diesen Beitrag können Sie gerne mit Ihren Studierenden und Kollegen*Innen teilen.

Die Veranstaltung ist frei zugänglich für alle und erfordet nur eine kurze, formlose Anmeldung per E-Mail an
 

Im Zuge des Applied Research Lab, welches vom Land Steiermark gesponsort wurde, führten Andreas Schuch und Dagmar Wallenstorfer am Donnerstag, 8.Juli 2021, bei der GUSEGG 2021 einen Narrative Didactics Workshop mit 23 Studierenden der Universität Graz durch. Der Workshop adressierte den pädagogischen Wert von Digital Stories in Bildung, sowie für das Unterrichten und Besprechen von Intersektionalität und Diversität in Bildungseinrichtungen aller Stufen. Dabei wurden die Grundschritte des Erstellens einer Digital Story vorgestellt, und im Zuge des praxisorientierten Zugangs des Applied Research Labs wurden die TeilnehmerInnen eingeladen die vorgestellte Praxis selbst anzuwenden. Das Thema der zu erstellenden Narrative war das Thema der GUSEGG 2021: Stability, Security, and Happiness. Insgesamt wurden so 17 Digital Stories erstellt, welche abschließend in der Gruppe angesehen und diskutiert wurden.

Offizielle GUSEGG Webseite: https://international.uni-graz.at/de/summerschools/graz-international-summer-school-seggau/

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungswerte und Rückmeldungen der Studierenden bezüglich der inhaltlichen und methodischen Verstrikung der "Digital Storytelling" Methode mit Lehrveranstaltungen am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaften (ITAT) im Wintersemester 2020/21, wurden auch im Sommersemester 2021 wieder zwei Lehrveranstaltungen mit dem Thema "Digital Storytelling" verknüpft.

Die betreffenden Lehrveranstaltungen im Fachbereich "Ungarisch" am ITAT waren diesmal "Ungarisch: Translatorische Basiskompetenz II (HU-DE)" sowie "Ungarisch: Wirtschaft und Tourismus (HU-DE)", beide betreut von Dr. Claus Michael Hutterer. In Hinblick auf die Wahl des Themas genossen die Studierenden größtmögliche Freiheit, solange es einen Bezug zu Ungarn gab und die Kriterien einer Digital Story erfüllt wurden. Die Sprache, in der vorgetragen wurde, war Deutsch. Der Großteil der Studierenden gab auch eine Einverständniserklärung zur (teil-)anonymen oder namentlichen Publikation der jeweiligen Digital Story (DS) ab. Eine Auswahl der erstellten digitalen Storys sind in diesem Artikel eingebetter, weitere sind auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Narrative Didactics Research Group zu finden.

Das bisherige Feedback der Studierenden zu den Digital Storytelling Workshops war überwiegend positiv. Die Studierenden empfanden, laut eigenen Angaben, die Digital Storytelling Methode als kreativ und hatten eine Freude an ihr. Gleichzeitig fördert dieses Pilotprojekt sprachliche, digitale, (inter-)kulturelle und zahlreiche weitere Kompetenzen und erhöht die Erfahrung der Selbstwirksamkeit von Studierenden.

In Zukunft soll das Projekt durch ein im Laufe der Jahre wachsendes Korpus an Digital Storys (DS) ausgebaut werden. Gerade in den Geisteswissenschaften kann durch die Verbindung von Storytelling und digitalen Technologien auch eine adäquate Digitalisierungsstrategie entwickelt und umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen

Narrative Didactics YouTube-Kanal

Nachrichtenbeitrag zu Digital Storytelling Workshop am ITAT im Wintersemester 2020

Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaften, Universität Graz

Ein wichtiger Auftrag der Narrative Didactics Foschungsgruppe ist es, Schüler und Schülerinnen dazu zu bewegen, Geschichten zu erforschen und zu erleben, und sie dabei auch mit verschiendenen Themen in Kontakt zu bringen. Der Workshop „Wenn Märchen wahr werden“, der mit Kindern der Modellklasse (5. Schulstufe) der Sportmittelschule Weiz durchgeführt wurde, setzte sich ebendies zum Ziel.

Als Teil eines größeren Projekts, in dem anhand einer sich weiterentwickelnden Erzählung wichtige Bereiche des Curriculums in Deutsch gelehrt und gelernt werden, tauchten die Kinder in eben jene Geschichte ein. Auf ihrer Reise, auf der verschiedene Märchenelemente vorkamen, begleitete sie die die Lehrerin und Mitbegründerin der Narrative Didactics Forschungsgruppe, Christina Poeckl, indem sie sich der Technik des „teacher in role“ bediente und auch selbst in die Rolle eines magischen Wesens schlüpfte.   

Die Schüler und Schülerinnen der Modellklasse waren bald von der anderen Art des Unterrichts fasziniert, tauchten mithilfe von verschiedenen performativen Methoden in das Märchen ein und schufen ihre eigenen Beiträge dazu.

In dem dreistündigen Workshop entwickelten die Kinder ein natürliches Verständnis für Märchen und deren Elemente und sogar zögerliche Schreiber wollten die Geschichte schriftlich weitererzählen. Eine anonyme Feedbackumfrage unter den Lernenden bestätigte ihren Enthusiamus und ihre Begeisterung für performatives Lernen und Lehren.

Schulwebseite: http://nms1.weiz.at/aktuelles

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